„Marta und Arthur“ von Katja Schönherr

An Martas 59. Geburtstag stirbt ihr Ehemann Arthur. Sie lässt ihn in seinem Bett liegen, bettet ihn auf den ihn verhassten Strandsand und dekoriert ihn mit all den Dingen, die ihm im Leben so verhasst waren.

Die Autorin serviert uns eine Geschichte um eine nicht gewollte Liebe. Marta, die Arthur als Junglehrer kennen lernt, als dieser in ihrer Klasse hospitiert, drängt sich dem eigenbrötlerischen Mann auf, dieser schafft es in der Lebensbeziehung nicht, sich von Marta zu lösen, obwohl er einen separaten Weg für sich findet. Marta  ist  unselbstständig, sie wächst nicht, weil sie nicht wachsen will. Sie will das, was sie nicht kennt und was Arthur ihr nicht geben kann. Für ihren Traum gibt sie sich komplett auf.

Für mich ist das ein toller Roman mit einem psychologischen Tiefgang, den man so nur selten findet. Vorher habe ich „Der Zementgarten“ gelesen und in weiten Teilen ähneln sich die Bücher, denn es geht in beiden um eine selbst gewählte gesellschaftliche Isolation. Katja Schönherr gelingt es sehr gut mich mitzunehmen, auch wenn sie alles andere als empathisch schreibt. Sie beobachtet, nimmt den Leser an die Hand und führt ihn durch die Ehe und das Leben des besonderen Ehepaares. So manches Mal fragte ich mich, warum Marta nicht endlich die Augen aufmacht und für sich selbst losgeht. Sie ist dazu aber einfach nicht fähig, weil sie nie ein Vorbild im Leben hatte, das ihr vorlebte, wie das Leben funktioniert. Am Ende fragte ich mich, ob die Dekoration von Arthur ein letzter Liebesbeweis oder die erste eigenständige Aktion im Leben von Marta war. Man kann es – aus meiner Sicht – so oder so lesen. Ein großartiger Roman, der in die Tiefe der menschlichen Seele Einblick gewährt und daran appelliert, wie wichtig es ist, in einer Partnerschaft miteinander zu reden und gegenseitig auf die Bedürfnisse einzugehen. Außerdem sollte man sich jederzeit darüber bewusst sein, dass man nicht nur ein Paar sondern zu aller erst ein Individuum ist.

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Herbstspaziergang und Wochenglück

Ich mache kein Geheimnis daraus: Ich liebe 💕 den Herbst 🍂 🍁 🍂 🍃

9,5 Jahre und immer noch in dem Glauben ein junger Hüpfer zu sein ❤️

Und sonst:

  • seit Jahren einen Seetest gemacht – schlechtere Werte, d.h. ich kann all meine Brillen nicht mehr tragen, d.h. vier neue Brillen und bei drei meiner Brillen werden die Gläser ausgetauscht
  • Prime Day – neuen Kindle bestellt, der einfach nicht ankommen will
  • sehr ruhigen und schönen Geburtstag gehabt
  • eine extrem faule erste Ferienwoche verlebt – genau das habe ich gebraucht
  • große Kürbisliebe

(eine Aktion von Frl. Ordnung)

„DNA“ von Yrsa Sigurdardottir

Ein isländischer Krimi/Thriller, der mich so manche Stunde gekostet hat. Die Handlung wird sehr langsam und bedächtig erzählt, es entsteht aus meiner Sicht kaum echte Spannung, bis man zum Ende vorgedrungen ist. Deswegen ist dieses Buch für mich auch eher ein Krimi als ein Thriller.

Island ist ein kleines Land, das  natürlich nicht mit großem Hightech in den Ermittlungen aufwarten kann. Der Kommissar Huldar ist unscheinbar und wenig interessant. Das gleiche trifft für die Psychologen Freya zu. Beide bleiben nicht nur als Personen sondern auch in ihren Berufen langweilig. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, die zunächst völlig nebeneinander zu laufen scheinen. Die Verbindung wird wirklich erst ganz zum Schluss aufgedeckt und dann aus meiner Sicht sehr zurecht konstruiert.

Es geht um Morde an völlig unschuldigen Frauen, die mit ganz besonderen Methoden hingerichtet werden. Die Toten haben nichts miteinander zu tun und die Ermittlungen schleppen sich dahin. Der Ermittler hat persönliche Probleme, denn er war sowohl mit der Frau seines Partners intim wie auch mit der Psychologin, die sich um ein seelisch verletztes Kind kümmert. Außerdem wurde er als Ermittler ins kalte Wasser geworfen, weil auf seiner Polizeidienstelle einige Kollegen ordentlichen Schmu gemacht haben. D.h., dass er sich jetzt beweisen kann und muss, wenn er nicht wieder an einen Schreibtisch verbannt werden will.

Die Atmosphäre des Krimis gefällt mir gut, die Erzählweise ist recht entspannend aufgrund der langsamen Entwicklung der Geschichte. Wenn man anderes gewöhnt ist, wie beispielsweise von Chris Carter, hat man Schwierigkeiten, sich auf das Tempo und die Rückständigkeit der Ermittlungen einzustellen. Alles in allem bereue ich die Lektüre jedoch nicht, überlege aber, ob ich den nächsten Teil der Reihe um das Ermittlerduo lesen werde.

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Der Schulalltag hat mich wieder

Das neue Schuljahr ist vier Wochen alt – Zeit für ein kleines Zwischenfazit.

Nachdem es bei sehr heißen Temperaturen gut anfing, allerdings mit vielen Unsicherheiten verbunden, bin ich endlich komplett im Schuljahr angekommen. Das fiel mir am Anfang sehr schwer, denn mein Kopf hat mir einen ordentlichen Streich gespielt. Ich habe unterschätzt, wie sehr ich damit beschäftigt war, mir Gedanken über den Stundenplan und über meine Raumverteilung zu machen. Diese haben sich sehr schnell als völlig unbegründet erwiesen, denn ich habe einen guten Stundenplan bekommen und alle Räume, in denen ich unterrichte, sind von mir super erreichbar. Mein Kopfkino hat mir allerdings so zugesetzt, dass mein Körper mich für zwei Tage lahmgelegt  und nach einer Pause geschrien hat. Nach dieser Zwangspause hatte ich ein völlig anderes Gefühl in der Schule. Alles war leichter, ich bewegte mich anders und es schien, als sei eine Riesenlast von meinen Schultern gefallen. Zunehmend entwickelte sich das Gefühl endlich im Schulalltag angekommen zu sein. Heute kann ich sagen, dass ich voll und ganz im Schuljahr 2020/ 21 angekommen bin. Ich gehe gerne in die Schule, habe meine Dinge so gut organisiert, dass ich während des Tages sehr wenig tragen muss, meine Pausen verbringe ich in meinen Räumen und meine Vorbereitungen mache ich an den Tagen, wenn ich aufgrund von Nachmittagsunterricht sowieso länger in der Schule bin und Freistunden habe. Ich habe einen super netten Kontakt zu allen meinen Kolleginnen und Kollegen und auch die Mehrbelastung durch die doppelten Aufsichten hat sich für mich relativiert.

Seit dem 1. September dürfen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht an ihren festen Arbeitsplätzen die Masken abnehmen. Ich persönlich finde das gut, denn es ist ein großer  Unterschied, ob ich ein Gesicht komplett sehe oder nur die Augenpartie. In großen Räumen, in denen die Schülerinnen und Schüler in Reihen sitzen können und etwas Abstand haben, befürworte ich Unterricht ohne Masken, in kleinen Räumen, in denen man eng zusammen sitzt, rate ich zum freiwilligen Tragen, zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen. Sobald die Schüler ihren festen Platz verlassen und zum Beispiel in eine Partnerarbeit gehen, müssen sie die Masken tragen. Auf dem Schulhof herrscht Maskenpflicht, weil die Jahrgangsstufen dort nicht getrennt Pause machen. Darüber hinaus steht es den Schülern frei, freiwillig die Maske im Unterricht zu tragen und ich stelle mit Erstaunen fest, dass es doch einige Schülerinnen und Schüler gibt, die sich dazu entschieden haben. Ein bisschen Sorgen mache ich mir über den kommenden Winter, denn dann können wir nicht mehr alle Fenster geöffnet halten und ein regelmäßiger Luftaustausch wird schwieriger.

In meiner Klasse waren einige Kinder bereits mit Erkältungssymptomen krank, allerdings wurde niemand positiv auf das Coronavirus getestet. Ich habe mich selbst auch einmal freiwillig testen lassen und bin erstaunt, dass ich bis heute in der Corona-Warn-App immer noch kein Testergebnis vorliegen habe. Mein Test ist anderthalb Wochen her. So, finde ich, kann Prävention nicht funktionieren.

Alles in allem kann ich festhalten, dass der Regelbetrieb an unserer Schule gut funktioniert. Ich bin froh darüber, wieder einen normalen Arbeitsalltag zu haben und alle meine Schülerinnen und Schüler persönlich unterrichten zu können. Mit einem so großen Lockdown, wie wir ihn ab dem 13. März erlebt haben, rechne ich persönlich nicht mehr, denn wenn jemand infiziert wäre, würde nicht mehr eine ganze Schule geschlossen werden, geschweige denn alle Schulen landesweit . Insofern gehe ich davon aus, dass wir die schlimmsten Auswirkungen auf unser Bildungssystem hinter uns haben. Den Kindern fehlen einige Monate in der Schule und so richtig verarbeitet haben sie die verordnete Zwangspause natürlich noch nicht. Das wird dauern und der versäumte Lernstoff muss sukzessive selbstständig nachgeholt werden. Jedoch zeigt sich auch, dass ich während der Corona-Pause einen guten Job gemacht habe, denn alle meine Klassen und Kurse haben keine relevanten Bildungslücken erfahren.

Meine nächste Aufgabe liegt darin, dass ich auch meinen privaten Tag wieder besser strukturiere, denn momentan komme ich aus der Schule und schlafe. Die Umstellung braucht auch für mich ihre Zeit und ich habe gelernt, dass ich mir diese auch geben muss, wenn ich nicht gegen meinen Körper arbeiten möchte.  Ab Mitte September beginnt auch die heiße Phase, d.h. die ersten Klausuren und Klassenarbeiten werden geschrieben. Bis dahin bin ich dann im Einklang mit meinem beruflichen und privaten Leben. 😉

„Der Zementgarten“ von Ian McEwan

Und wieder ein Buch, dessen Handlung man nicht unbedingt als erbaulich bezeichnen darf.

In dem Debütroman des Autors aus dem Jahre 1978 geht es um vier Geschwister, die nach dem Tod der Eltern allein versuchen zurechtzukommen. Nachdem der Vater gestorben ist, erkrankt die Mutter und stirbt circa ein Jahr nach ihrem Mann. Aus Angst, auseinandergerissen zu werden, zementieren sie die Mutter im Keller in einer alten Kiste ein. Fortan leben sie ein regelloses, freies Leben. Zunehmend versuchen einzelne Geschwister eine Familienkonstellationen zu spielen, in der man die Positionen der Eltern und des Kleinkindes besetzt. Das nimmt zum Teil befremdliche  Züge an, die zu der gesamten düsteren Atmosphäre beitragen.

Sprachlich ist diese Novelle relativ einfach gehalten. Der Text wird zwar als Roman ausgezeichnet, entspricht meines Erachtens aber eher einer Novelle, da ein unerwartetes Ereignis die Geschehnisse ins Rollen bringt und das Personal wie auch die Handlungszeit sehr begrenzt sind. Die Geschichte endet mit einem Fragezeichen und lässt Raum für Spekulationen.

Wenn man sich fragt, was Ian McEwan mit diesem Roman beabsichtigt haben könnte, so bleibt man erst einmal ein wenig ratlos zurück. Was will er zeigen? Geht es um gesellschaftliche Isolation? Soll das Thema Verwahrlosung fokussiert sein? Geht es um die Verantwortung der Eltern und deren Versagen, das auf die Kinder Auswirkungen hat? Ich wage zu bezweifeln, dass das, was der Autor beschreibt, grundsätzlich und ausschließlich auf die Eltern zurückzuführen ist. Meines Erachtens geht es um falsch verstandene  Individualität und Freiheit. Man ist nicht frei, wenn man beschließt sich nicht mehr zu waschen und permanent zu onanieren. Man verschafft sich keine Freiheit, in dem man die tote Mutter im Keller einzementiert. Man kann die toten Eltern nicht ersetzen, indem man selbst in die Elternrolle schlüpft. Man kann einen Fünfjährigen nicht in die Rolle des Babys zwingen, um die Illusion einer heilen Familie zu leben. Das Ganze muss dramatisch enden, denn ein regel- und zügelloses Leben verspricht keinen Halt. Es sind Kinder und Jugendliche, die von einem Tag auf den anderen auf sich allein gestellt sind und versuchen zusammen zu bleiben. In diesem Versuch schalten sie leider ihren Verstand aus, den man von einer 17-jährigen durchaus erwarten könnte. Sie missachten Recht und Unrecht und moralische Prinzipien. Völlig losgelöst von allen Konventionen steuern sie direkt auf die Katastrophe zu. Insofern ähnelt diese Novelle fast einem Kammerspiel und ich kann mir gut vorstellen, wie dieses Stück auf der Bühne funktionieren könnte. Den gleichnamigen Film kenne ich nicht, aber nach der Lektüre des Buches habe ich danach auch kein Bedürfnis.

Die Frage nach dem Gefallen zu beantworten, finde ich relativ schwer, denn ich weiß, wie gut  Ian McEwan schreiben kann. Diese Geschichte entspricht meinen Erwartungen voll und ganz, was aber nicht bedeutet, dass mir gefallen hat, was ich gelesen habe. Die düstere Atmosphäre ist sehr erdrückend und lastet schwer auf der Brust. Ich kann nicht nachvollziehen, für wen und in welcher Absicht er  diese Novelle geschrieben hat. Einen wirklichen Mehrwert kann ich der Handlung auch nicht entnehmen und die Personen sind mir überhaupt nicht nahe gegangen. Im Gegenteil, ich habe eine echte Abneigung gegen diese Geschwister entwickelt, vor allen Dingen gegen die älteren beiden. Vielleicht war das das Ziel des Autors, aber die Intention dahinter erschließt sich mir nicht.

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Das neue Schuljahr hat begonnen

Montag – Online-Fortbildung bei 33° auf der heimischen Terrasse

Dienstag – Lehrerkonferenz in der Turnhalle bei 32°

Mittwoch – erster Schultag bei 34°

Die Ferien sind vorbei, die Schule hat begonnen. Nachdem ich mir große Sorgen wegen meines Stundenplanes gemacht habe, gab es am Dienstag die erste Entwarnung, denn unser Stundenplaner hat für mich einen großartigen Plan gebastelt. Die zweite Sorge, die mich umtrieb, betraf das Wetter, denn die ganze Woche herrschten Temperaturen zwischen 30 und 35°. Entgegen meiner Sorgen gestaltete sich die Lehrerkonferenz relativ angenehm, was aber auch daran lag, dass ich mir den besten Platz (direkt an der Tür) gesichert habe. Unser Schulleitungsteam hat es irgendwie hinbekommen einen funktionierenden Ablauf zu planen, obwohl ein akuter Personalmangel herrscht. Die Kollegen/Kolleginnen, die aufgrund einer Vorerkrankung nicht unterrichten dürfen, werden leider nicht per Vertretungsstelle ersetzt, so dass sie momentan Unterricht auf Distanz machen und von KollegInnen vor Ort vertreten werden.

Da ich sowohl Klassenleiterin einer 8. Klasse als auch Tutorin eines Leistungskurses bin, musste ich am Mittwoch den Oberstufenkurs einer Vertretung überlassen, um meiner Klasse die nötigen Informationen zu Beginn des Schuljahres zukommen zu lassen. Ich war ziemlich aufgeregt, denn ich hatte die Befürchtung, dass ich meine Schülerinnen und Schüler gar nicht erkennen könnte, wenn alle eine Maske tragen. In NRW herrscht auf den kompletten Schulgelände, im Schulgebäude und im Unterricht eine Maskenpflicht. Ich begrüßte meine Klasse mit einem kleinen Präsent, bestehend aus einem Stift ihrer Wahl,  kleinen Süßigkeiten, einem Willkommenskärtchen, einer Reflexion zu den Zielen im  neuen Schuljahr und einem Deckblatt für die Deutschmappe. Was mich ein wenig erstaunte, ist die Tatsache, dass sich meine Klasse anscheinend an meine kleinen Präsente gewöhnt hat und diese als selbstverständlich betrachtet, denn ich habe von nicht einem Schüler ein Dankeschön gehört. Das macht mich ein bisschen traurig, denn ich mache mir immer viele Gedanken darüber, wie ich den Schülerinnen und Schülern einen schönen Schulstart ermöglichen  kann. Nichts desto trotz war es ein guter erster Schultag mit sechs Unterrichtsstunden am Stück und eine Frühaufsicht. Ich muss aber auch ehrlich dazu sagen, dass ich sehr froh und dankbar darüber bin, dass ich als Lehrerin bei einem Abstand von anderthalb Metern zu den Schülerinnen und Schülern die Maske im Unterricht absetzen darf.

Es gibt an unserer Schule – wie an allen Schulen – ein besonderes Hygienekonzept, das klärt, was im Einzelnen an Hygienemaßnahmen im Unterricht und im Schulgebäude umgesetzt  werden sollen. Im Unterricht habe ich permanent alle Fenster geöffnet, die Türen sind auf, und wenn ein Schüler/eine Schülerin das Bedürfnis zu trinken hat, dann regele ich das mit dem dazu gehörigen Abstand. Ich frage regelmäßig (alle 10 Minuten), ob jemand Durst hat und etwas trinken möchte. Darüber hinaus können Schüler/Schülerinnen, die eine Atemmaskenpause brauchen, kurz auf den Flur  an das geöffnete Fenster gehen und ein paar Mal tief durchatmen. Ich habe das große Glück einen geräumigen Klassenraum zu haben, der im Schatten liegt und auf beiden Seiten Fenster hat, so dass für eine gute Durchlüftung gesorgt ist. Im Raum sitzen meine Schülerinnen und Schüler an Einzelplätzen, d.h. ich habe fünf Reihen à 6 Plätze gebaut und einen Sitzplan festgelegt. Dieser muss immer eingehalten werden, damit im Falle einer Infektion die direkten Kontakte schnell ermittelt werden können.

Alles in allem kann ich festhalten, dass die ersten drei Schultage sehr gut gelaufen sind. Anstrengend sind die Mehrarbeit (durch die doppelten Aufsichten) und das Unterrichten bei diesen hohen Temperaturen gewesen. Aber es war toll die Schülerinnen und Schüler wieder zu sehen beziehungsweise in den neuen Kursen kennen zu lernen. Die Kinder und Jugendlichen sind gerne wieder da und froh über das Ende des digitalen Lernens auf Distanz. Dafür nehmen sie – so ist mein Eindruck – die Maske gerne in Kauf.

Ich muss wieder darauf aufpassen regelmäßig Feierabend zu machen, denn nur, weil man um 14:00 Uhr zu Hause ist, heißt das nicht, dass man um 14:00 Uhr auch Feierabend hat. Das ist mir noch nicht einmal heute (am Freitag) gelungen, denn es liegen viele Organisationsgespräche an, die man in der Schule nicht führen kann. Kurshefte müssen gefüllt werden, das Klassenbuch organisiert und Gelder eingesammelt, gezählt, abgepackt und abgegeben werden. Viele Fragen wollen geklärt werden, denn die Kinder waren seit dem 13. März nur sehr selten in der Schule.