Wochenglück 23.01.2021

Ich melde mich zurück mit dem Wochenglück und im neuen Jahr 2021. Die Pause von Social Media hat wirklich gut getan und hält auf allen anderen Kanälen auch an. Aber dieser Blog liegt mir am Herzen, dient mir als Erinnerung und macht mir Freude.

In der Zeit von Unterricht auf Distanz musste ich mir etwas einfallen lassen, um die fehlende Alltagsbewegung ein wenig auszugleichen. Da wir auf dem Land leben, bietet es sich natürlich an, die Nase in die frische Luft zu halten und dabei ein paar Schritte zu gehen. Wir haben das große Glück, dass wir rings um uns Bauernschaft haben und wunderbare Spaziermöglichkeiten.  Auf der Suche nach mehr Bewegung und Beweglichkeit, habe ich für mich Yoga entdeckt. Nun bin ich ja nicht mehr die Jüngste und bei weitem auch nicht die Leichteste, so dass es mir wichtig war, ein Yoga-Programm zu finden, das ich problemlos absolvieren kann. Dabei bin ich auf insgesamt drei DVDs gestoßen, die ich alle ausprobiert habe und die mir alle ausgesprochen gut gefallen. Seit  den Rauhnächten habe ich mir einen Aromadiffuser angeschafft, der mich sowohl morgens bei meiner Morgenroutine begleitet, aber auch abends zum Einschlafen mit einem Lavendelöl. Eine tolle Sache, die ich da für mich entdeckt habe.

Und letztendlich habe ich mir einen wunderschönen Wegbegleiter für das Jahr 2021 gegönnt.Mich macht natürlich auch noch glücklich, dass der Unterricht auf Distanz in diesem Lockdown wirklich prima funktioniert, dass ich mich in meinem Leben nicht mehr mit Menschen abgebe, die mich Zeit und Nerven kosten und mich nicht weiter bringen, dass ich ein wunderschönes Zuhause habe, in dem ich mich wohl fühle, dass ich gesund bin, einen tollen Job habe und vieles andere natürlich mehr.

Eine Initiative von Fräulein  Ordnung

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Vom Schaffen müssen und Loslassen

Mein Ziel im Jahr 2020 war es 80 Bücher zu lesen. Momentaner Stand sind 76 Bücher.

Ich habe noch eine Woche Zeit und zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1  = alles an Büchern, die hier angefangen herumliegen, bei Goodreads einpflegen und als gelesen markieren, dazu kurze Schmökerromane suchen, diese lesen und so das Ziel erreichen.

Möglichkeit 2 = das Ziel Ziel sein lassen und sich mit dem zufrieden geben, was man erreicht hat.

Ich habe Möglichkeit 1 versucht, bis ich gemerkt habe, dass ich mich selbst betrüge, mir jegliche Lust am Lesen raube und bin dann zu Möglichkeit 2 übergegangen und lasse mein Ziel einfach Ziel sein. Ein Schundroman, den ich mal eben schnell lesen wollte, hat mir fast körperlich weh getan, so schlecht war er. Sachbücher, die ich momentan lese, die aber noch lange nicht beendet beziehungsweise bearbeitet sind, kann ich nicht in die Lesestatistik einfügen, weil sie definitiv nicht beendet sind. D.h. für mich, dass ich sie wieder entferne und den Selbstbetrug nicht zulasse.

Woher kommt nur dieser verdammte Zwang, Ziele erreichen zu müssen? Warum kann man nicht einfach mal alle Fünfe gerade sein und Ziel Ziel sein lassen? Vollzeitjob, Hundefrauchen, Haushalt und Garten und 76 Bücher im Jahr gelesen – das ist doch eine Leistung, die so manch anderer nicht bewerkstelligen kann. Warum fällt es uns Menschen so schwer, mit uns und dem, was wir erreicht haben, zufrieden zu sein? Warum muss es immer höher, schneller und weiter sein? Warum entschleunigen wir den Alltagswahnsinn nicht und halten inne? Warum schauen wir als Menschen nicht auf das, was wir haben und was wir sind, sondern streben immer nach Perfektion? Warum vergleichen wir uns ständig mit anderen? Warum messen wir uns ständig mit anderen? Warum sind nicht wir der einzige Maßstab für unser eigenes Leben? Warum genießen wir nicht einfach uns? Warum fällt es uns so schwer wir zu sein?

Der Mensch im Allgemeinen scheint zunehmend im Außen zu leben, scheint zunehmend unfähig zu sein, Anerkennung für sich aus sich heraus zu generieren, Respekt sich selbst entgegen zu bringen und sich selbst wertzuschätzen. Das ist eine meiner größten Erkenntnisse der letzten Jahre, dass das Außen uns nicht definiert, sondern dass wir unser Außen definieren. Es ist völlig unerheblich, ob mich jemand mag, wenn ich mich nicht mag. Es ist auch völlig egal, ob mich jemand respektiert, wenn ich mich selbst nicht respektiere. Wenn ich nicht bei mir bin, wenn ich nicht weiß, wer ich bin, wenn ich mich nicht traue so zu sein, wie ich sein will, wenn ich in mir keine Ruhe finde, dann kann ich all das auch nicht im außen finden.

Also Scheiß auf den Vergleich mit anderen, Scheiß auf eine Challenge, wer wie viele Bücher im Jahr gelesen hat – her mit der Zufriedenheit, her mit der mit dem Stolz auf das, was man geschafft hat.

Weg mit dem Schaffen Müssen und her mit dem Loslassen.

Weihnachten nach meinem Geschmack

Man darf sich nicht treffen.

Man muss sich selbst schützen.

Das entbindet mich von jeglicher Verpflichtung irgend wem gegenüber.

Dazu kommt, dass ich mich von Menschen, die mich nicht wertschätzen, distanziert habe, d.h. keinen Kontakt mehr zu diesen pflege. Das ist eine enorme Erleichterung in meinem Leben.

Ich muss mich um keine Geschenke mehr für Menschen kümmern, die mir nicht am Herzen liegen.

Ich muss nicht so tun, als ob ich irgendwo zugehöre, wo man mich nicht will.

Ich muss nicht mehr nett sein, nur weil es sich um angeheiratete Verwandtschaft handelt.

Ich muss nicht mehr deeskalierend sein, weil es längst zur Eskalation gekommen ist.

Ich darf ich sein, frei sein und so leben, wie ich es möchte.

Ich muss nicht mehr ein falsches Lächeln aufsetzen und mir einen dummen Spruch nach dem anderen anhören und diese dann damit verzeihen, dass ich andere Menschen ja schließlich nicht ändern könne.

Ich darf einfach und tatsächlich frei und unabhängig von jeglicher Konvention leben, so, wie ich das immer wollte.

Mein Leben lang habe ich um Anerkennung gekämpft, darum, gesehen und respektiert zu werden. Ich muss leider die Erfahrung teilen, dass es Menschen gibt, für die Werte wie Respekt, Toleranz und Wertschätzung Fremdwörter sind. Und wenn jemand glaubt, dass gerade Menschen in höherem Alter Vorbilder in diesen Werten seien, dann irrt man sich gewaltig, denn auch bei den betagten Menschen gibt es  diejenigen, denen es völlig egal ist, wie sie in den Wald hinein rufen.

Ich kämpfe schon lange nicht mehr um Anerkennung, denn ich bringe sie mir selbst entgegen. Ich respektiere und schätze mich selbst wert, deswegen distanziere ich mich von Menschen in meinem Leben, die mir nicht wohl gesonnen sind. Ich kämpfe auch nicht mehr, weil es sich um Verwandtschaft handelt, ich halte nicht mehr still, und tue so, als ob alles in Ordnung wäre. Diese Zeiten sind vorbei – Gott sei Dank! Ich verzichte auf scheinheilige Zusammenkünfte, in denen es lediglich darum geht, sich gegenseitig zu beweisen, wie toll man ist. Kein Bedarf mehr.

Deswegen ist dieses Jahr Weihnachten das erste Jahr, indem wirklich alles nach meinem Geschmack ist, es ist gemütlich, friedlich, ohne Zwang, frei. Es ist völlig egal, was wir wann essen, der Kühlschrank ist voll und wir folgen unserem Appetit. Die Kerzen brennen rund um die Uhr, Gemütlichkeit wird in unserem Zuhause großgeschrieben, wir entschleunigen  unser Leben und schauen, was wir im Moment tun möchten. Das kann schlafen sein, Fernsehen, lesen, spazieren gehen oder anderes. Mein Mann brachte es gestern auf den Punkt, als er sagte, dass es uns auszeichnet, dass wir kein Weihnachten brauchen, um es gut miteinander und in unserem Zuhause zu haben. Wir haben immer eine gemütliche Atmosphäre und ein entspanntes Leben. Genau so soll es sein, kein Stress, keine aufgesetzte Freundlichkeit, keine Scheinheiligkeit, keine unbequemen Klamotten, kein Essen um des Essens willen, kein Konsumrausch, sondern pure Gemütlichkeit und Besinnlichkeit.

Unterm Strich ein Weihnachten nach meinem Geschmack.

Frohe Weihnachten an alle, die das hier lesen!

Leseflaute

Seit einiger Zeit erlebe ich mal wieder eine so genannte Leseflaute.

Die Literaturkreise dürfen sich aufgrund der Pandemie nicht treffen, so entfällt für mich die Verpflichtung ein Buch im Monat zu lesen, und ich nutze diese Zeit nicht etwa für private Unterhaltungslektüre, sondern ich verkrümele mich auf dem Sofa und schaue lieber Serie. Es ist nicht so, dass ich nicht genug Bücher zur Auswahl zur Verfügung hätte, aber der Griff zum Buch oder zum Kindle ist momentan sehr schwer.

Am Anfang des Jahres hatte ich mir das Jahresziel von 80 Büchern gesetzt, um dieses zu erreichen, müsste ich noch fünf Bücher lesen. Das hört sich für mich ziemlich fantastisch an, gerade aus der momentanen Situation heraus, dass ich mich kaum vom Fernsehen lösen kann, sobald ich Freizeit habe. Das liegt nicht etwa daran, dass ich eine super spannende, neue Serie entdeckt hätte, sondern ich schaue eine Serie zum wiederholten Male, weil ich dabei einfach unglaublich abschalten kann.

Es fällt mir momentan schwer, mich in eine geschriebene Geschichte so fallen zu lassen wie in eine visuelle.

Nichts desto trotz gebe ich nicht auf und mir natürlich eine Chance, mein Jahresziel doch noch zu erreichen. Ich habe jetzt keine Präsenzpflicht mehr an der Schule, bin jetzt also circa drei Wochen zu Hause, und werde zusehen, dass ich das ein oder andere Buch bis zum 31. Dezember noch gelesen bekomme. Ich werde natürlich schauen, dass ich relativ kurze, unterhaltsame und spannende Lektüren finde, die ich konsumieren kann.

Wochenglück 19.12.2020

Nachdem ich die ganze Woche Unterricht auf Distanz aus der Schule heraus gemacht habe, blieb auch noch Zeit, um unseren digitalen Tag der offenen Tür vorzubereiten. Dabei habe ich ein bisschen mit meinem iPad gespielt und mich mal wieder an kleinen Kritzeleien versucht. Ich finde, ich habe mich gar nicht so blöd angestellt und freue mich über das Ergebnis. Da es mir echt Spaß gemacht hat, durften zwei Bücher bei mir einziehen, die mich noch ein bisschen fitter bei meinen kleinen kreativen Ergüssen machen sollen. Vor Weihnachten habe ich noch einmal meinen Lieblingsshop online besucht und ein paar kleine Schätze ergattern können. Ein bisschen enttäuscht sind wir über den Fakt, dass die Teller, von denen wir annahmen, dass sie echte dänische Keramik sind, aus China stammen. Wir dachten, wir kaufen echte skandinavische Handarbeit, und jetzt sitzen wir hier mit chinesischer Fließbandproduktion. Nichtsdestotrotz gefallen uns unsere neuen Teller sehr gut und ich käme auch nicht auf die Idee sie zurück zu schicken. Für echte skandinavische Keramik ist hoffentlich im nächsten Jahr die  Möglichkeit vorhanden, diese direkt vor Ort zu kaufen.In diesem Jahr widme ich mich erstmalig den so genannten Rauhnächten, die mit zehn Sperrnächten beginnen. Leider habe ich es an den einzelnen Tagen nicht immer geschafft die einzelnen Tage zu bearbeiten, so dass ich am letzten Sonntag in einem Schwung die ersten fünf Sperrnächte für mich bewältigt habe. Die ersten fünf Dinge, die ich in diesem Jahr loslassen möchte, sind zusammen gesammelt und die nächsten fünf folgen an diesem Wochenende. Am Montagabend werden die Dinge verbrannt und das Haus geräuchert. Ich bin froh, dass mein Mann Nachtschicht hat und sich nicht darüber beschweren kann, dass es hier unter Umständen ein wenig anders riecht. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die nächste Zeit.

Eine Initiative von Fräulein Ordnung.

Wochenglück 12.12.2020

In diesem Jahr widme ich mich erstmalig den Rauhnächten. Dazu durfte dieses Set bei mir einziehen, das einen wunderschönen Eindruck hinterlässt. Darüber hinaus habe ich mich einer Gruppe angeschlossen, die die Rauhächte wie auch die Sperrnächte zelebriert. Momentan arbeite ich die ersten Sperrnächte ab, weil ich unter der Woche nicht dazu gekommen bin. In jeder dieser Nächte setzt man sich mit einem anderen Thema auseinander, hinterfragt sich hinsichtlich seiner Zufriedenheit und verabschiedet sich von Dingen, die man Loslassen möchte. In dieser Woche haben mich außerdem sehr viele Produkte glücklich gemacht, die ich in der Shopping Week ergattert habe. Deswegen ist dieses Wochenglück ein wenig materiell orientiert, weil meine Beute nach Hause kam. Nicht, dass man auf den Gedanken kommt, dass ich mir diese edlen Produkte jeden Tag leisten könnte/möchte. Ich spare das Jahr über auf die Cyber Week und den Cyber Monday, um mir Dinge leisten zu können, die sonst nicht möglich wären. Mein größter Schatz ist natürlich mein neues iPad pro, das ich mir zusammen mit meinem Mann geleistet habe, der mein iPad Air übernommen hat.

Und sonst:

  • Mich macht glücklich, dass die Politik in NRW endlich auf die katastrophalen Infektionszahlen der Corona-Pandemie reagiert, indem ab kommenden Montag Unterricht auf Distanz für die Jahrgangsstufen 8 bis Q2 stattfindet. Für mich heißt das nicht, dass ich zu Hause bleiben kann, sondern ich werde  in der Schule sein, von wo aus ich Unterricht auf Distanz mache. Wir haben seit dem Sommer eine Lernplattform, über die ich mit den Schülern kommunizieren  und ihnen auch Aufgaben stellen und zurückfordern kann. Jetzt bin ich nur gespannt, ob der Server der Lernplattform dem Ansturm am Montag standhalten wird.
  • Für mein Bellicon habe ich mir endlich Haltestangen besorgt, so dass ich mehr Sicherheit habe, wenn ich mich darauf bewege. Das macht mich sehr glücklich, denn lange habe ich das Mini-Trampolin nicht mehr benutzt.
  • Mein Mann hat mich in dieser Woche auch sehr glücklich gemacht, denn er hat sich überwiegend um unsere Versorgung gekümmert, so dass ich nachmittags platt aufs Sofa fallen konnte und „Grey’s Anatomy“ schauen konnte.
  • Mein Unterricht in meinen Klassen und Kursen hat mich diese Woche auch sehr glücklich gemacht, denn es herrschte überall eine angenehme, entspannte und witzige Atmosphäre. Generell finde ich, dass die Schüler und Schülerinnen  die Pandemie so gut wegstecken, dass ich manchmal gar keinen Unterschied im Unterricht wahrnehmen kann.

 

Adventsfreuden unter Pandemiebedingungen in der Schule

Gemeinsames Plätzchen backen, Plätzchen genießen, dazu eine heiße Schokolade oder einen Tee trinken, all das fällt in diesem Jahr flach. All das ist aber auch genau das, was ich neben dem Unterrichten so liebe, Zeit mit der eigenen Klasse oder/und dem eigenen Leistungskurs zu verbringen. Sicherlich verbringe ich sehr viel Zeit mit den Kindern und Jugendlichen, denn schließlich unterrichte ich sie einige Stunden in der Woche, aber alles das, was zu einer Gemeinschaft dazugehört, fällt in diesem Jahr leider aus. Wie liebe ich die Kurstunden, in denen man einmal alle fünfe gerade sein lässt und den Unterricht mit einem gemeinsamen Pizzaessen beginnt oder die Klassenleiterstunden, in denen gewichtelt, mal einen Geburtstagskuchen gegessen  oder gemeinsam gekocht oder gebacken wird. Not macht erfinderisch – ich möchte auch in dieser Zeit nicht auf ein bisschen weihnachtlicher Atmosphäre verzichten und so habe ich beschlossen, einen Adventskalender für meine Schülerinnen und Schüler zu füllen. Dazu habe ich ein Schätzchen aus meinen Beständen mitgenommen und im Klassenraum/Kursraum aufgehängt. Der Kalender ist noch nicht befüllt, wird aber je einmal für die Klasse acht und einmal für den Leistungskurs in der Woche von mir befüllt werden. Natürlich nur mit geschlossenen Produkten, die die SchülerInnen dann mit nach Hause nehmen  beziehungsweise auf dem Weg nach Hause vernaschen können. Denn da im kompletten Schulgebäude Maskenpflicht herrscht und die Kinder und Jugendlichen selbst zum Nase putzen auf den Flur und das offene Fenster treten  und sich anschließend die Hände waschen müssen, ist an Essen im Klassenraum – geschlossenen Raum – überhaupt nicht zu denken.

 

„Jeden Tag ein bisschen glücklicher“ von Jasmin Arensmeier

Die Autorin Jasmin Arensmeier kenne ich schon seit einigen Jahren von ihrem YouTube Kanal, auf dem sie zeigt, wie sie zusammen mit ihrem Freund in London ihren Alltag meistert. Sie zeigt ihre Wohnung, ihr Leben, ihr Essen, ihren Stil und das, was sie tut, um sich ihr Leben finanzieren zu können.

Viele Jahre lang hat sie mich mit ihren Ideen für’s Bullet Journal inspiriert und ich bin ihr sehr dankbar dafür. Mittlerweile habe ich meine eigene Journal-Routine etabliert, verfolge sie aber noch regelmäßig in den sozialen Medien und habe mich sehr darüber gefreut, dass sie ein neues Buch herausgegeben hat.

„Jeden Tag ein bisschen glücklicher“ ist ein wundervolles Buch über das achtsame Leben. Sehr erfrischend ist ihre Intention für das so genannte Inspirationsbuch, das sich mit verschiedenen Bereichen des menschlichen Seins befasst. So widmet sie sich kapitelweise zum Beispiel dem einzelnen Moment, dem individuellen Du, dem Leben, Arbeiten, der Selbstfürsorge, dem Drumherum und den Herzensangelegenheiten.

Menschen, die sich regelmäßig mit Selbstfürsorge und Achtsamkeit beschäftigen, könnten jetzt in der Erwartung sein, dass sie den goldenen Schlüssel in diesem Buch serviert bekommen. Sehr erfrischend finde ich, dass die Autorin genau dies ablehnt, denn es gibt keine qualifizierte Ausbildung zum Achtsamkeitscoach, die mit einem Zertifikat endet, auf dem man bestätigt bekommt, dass man Meister der Achtsamkeit sei. Sie betont dass dieses Buch auch eine Auseinandersetzung mit ihr und ihrem Leben war, um ihre stressigen Momente in den Griff zu bekommen und dass sie den Leser/die Leserin auf diese Reise mitnimmt, um ihnen zu zeigen, was man/sie im Einzelnen tun kann, um ein zufriedeneres und achtsameres Leben zu führen.  Dabei kündigt sie an, dass Achtsamkeit nicht zwangsläufig bedeutet, sich den üblichen Stereotypen anzuschließen, sondern dass jeder Mensch für sich seinen individuellen Weg zu einem bewussteren Leben gehen kann. Sie schreibt so herrlich authentisch, so dass es mir ein Vergnügen ist, mir jeden Morgen ein neues Kapitel ihres Buchess zu genehmigen. Nicht Instagram gibt vor, wie Achtsamkeit zu sein hat, sondern der Mensch erlebt den einzelnen Moment individuell anders. Achtsamkeit fängt bei uns selbst an, wir entscheiden, wofür wir jeden einzelnen Moment im Leben nutzen wollen. Vertrödeln wir Zeit oder beschäftigen wir uns mit hoch geistiger Literatur oder spielen wir auf Instagram der Welt eine andere Welt vor oder sitzen wir auf unserem Meditationskissen und meditieren oder kochen etwas Leckeres zum Abend – in jedem dieser Momente ist Achtsamkeit ein großes Thema, denn das, was wir mit dem Herzen tun und bewusst wahrnehmen, ist achtsames Leben. Zeit auf dem Sofa zu vertrödeln bedeutet eine Situation negativ zu bewerten. Zeit auf dem Sofa vor dem Fernsehen mit der Lieblingsserie zu verbringen kann Achtsamkeit hoch 10 sein, weil ich mich in diesem Moment um mich kümmere und mir eine Auszeit vom stressigen Leben gönne.

Das Buch hat ein wunderschönes großes Format, so dass man etwas in den Händen hat und auch die Buchseiten haben eine Stärke, die qualitativ sehr ansprechend ist. Mir persönlich fehlt ein Lesebändchen, so dass man weiß, ab wann man weiterlesen darf.

Garniert ist das Buch mit wunderschönen Fotografien aus Jasmins Leben, die passend zum Thema sind. Generell ist zu sagen, dass das neue Buch von Jasmin eine Einladung für jeden Menschen bedeutet, sich selbst mehr in den Mittelpunkt seines Lebens und Interesses zu stellen.

*****

Wochenglück 5.12.2020

Bei eiskaltem Wetter und strahlendem Sonnenschein haben wir einen wundervollen Spaziergang am See gemacht. Das tat so gut für die Seele. Bevor ich mich mit Erkältungssymptomen drei Tage in Selbstquarantäne begeben habe, habe ich meinem Leistungskurs noch eine kleine Freude mit den ersten sechs Türchen des Adventskalenders getan. Ich hatte das Gefühl, dass die Schülerinnen und Schüler sich gefreut haben.Passend zum ersten Advent hatte ich die reduzierte Weihnachtsdekoration fertig. Seit vielen Jahren haben wir unsere Lieblingsdeco, an der wir uns immer wieder erfreuen. Es war Black Friday und ich habe mir etwas gegönnt, was schon sehr lange auf meiner Wunschliste steht. Ich bin ja ein bekennender Fan von Tom Ford (habe zwei Brillen) und habe schon lange mit einem seiner Parfums geliebäugelt. Jetzt gab es 30 % Rabatt und das Black Orchid durfte bei mir einziehen und was soll ich sagen: ich liebe es.Und sonst:

  • In meinen drei Tagen, die ich krank zu Hause geblieben bin, um meine Erkältung nicht zu verschlimmern, habe ich sehr viel auf dem Sofa gelegen, Tee getrunken und Serie geschaut. Nun habe ich das Gefühl, dass ich für die letzten zwei Schulwochen vor den Weihnachtsferien gewappnet bin. Allerdings muss ich mich noch wärmer anziehen, denn dass ich mit Erkältung zu Hause bleibe, kommt einem Wunder gleich, bin ich doch eigentlich ein Wärmeofen. Aber in der Schule ist es wirklich so kalt, dass ich komplett durchgefroren nach Hause komme und die Kälte den Tag über auch nicht aus dem Körper bekomme. Die Rechnung für das ganze Lüftungskonzept, das ich gut heiße, habe ich jetzt kassiert. Gottseidank geht es mir  gut, sodass ich am Montag wieder starten kann.
  • Ich habe momentan ein wunderschönes Buch am Wickel, das  ich am Montag hier auf dem Blog vorstelle.
  • Ich habe wieder Kontakt zu einer langjährigen Freundin, die sich zwischenzeitlich in ihrem Leben ein wenig verloren hatte, nun aber langsam zu sich zurück findet, das hat uns den Weg zueinander zurück geebnet, worüber ich mich freue.
  • Ich habe wundervolle Post von meinem Vater bekommen, die mich unglaublich berührt hat.

Das Wochenglück wird von Fräulein Ordnung organisiert.